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40 Jahre MAM: Babyartikelhersteller feiert Geburtstag

Sein 40-Jähriges Bestehen am Markt begeht dieser Tage die Babyartikel-Marke MAM. 1976 wurde der erste Schnuller verkauft, mittlerweile werden pro Jahr über 60 Millionen Produkte weltweit abgesetzt.

Alles begann mit der Entwicklung eines Schnullers. Keiner, der in den 70er Jahren angebotenen Schnuller, entsprach den Anforderungen des heutigen MAM Geschäftsführers Peter Röhrig. Als gelernter Kunststofftechniker und Jungvater beschloss er also, sein eigenes Modell zu entwickeln. Ziel war es, einen Sauger zu kreieren, der optische und gesundheitliche Aspekte vereint. Unterstützt wurde Röhrig dabei von Medizinern und Designern der Wiener Universität für Angewandte Kunst. Die Herangehensweise bewährte sich und so wurde die Produktpalette im Laufe der Jahre ständig erweitert. Heute werden unter dem Markennamen MAM nicht nur Sauger, sondern auch Fläschchen, Trinkbecher, Zahn- und Mundpflegeartikel sowie Esslern- und Stillbedarf verkauft.

Zentraler Bestandteil der MAM Unternehmensphilosophie ist seit jeher die Verbindung von Medizin und Design. Auch Innovation wird groß geschrieben: derzeit sind 60 Technologiepatente auf die Firma angemeldet. „Uns geht es dabei nicht um die Anzahl der Innovationen, sondern um die Entwicklung von Produkten mit Mehrwert basierend auf den Bedürfnissen von Babys und Eltern“, so MAM Geschäftsführer Peter Röhrig. Teil des Sortiments sind beispielsweise kiefergerechte Schnuller, handgemachte Beißringe aus Naturlatex oder die selbststerilisierende MAM Anti Colic Flasche. Feedback zu den einzelnen Produkten sollen regelmäßige Elternumfragen geben.

Zur MAM Gruppe gehören Gesellschaften in der Schweiz, in Deutschland, in Großbritannien, in Österreich, Ungarn, Schweden, Thailand, Brasilien, Spanien und den USA. Das Unternehmen zählt derzeit 600 MitarbeiterInnen und ist Marktführer im Schnuller-Segment sowohl in Österreich als auch in weiteren europäischen Ländern. Jährlich werden 60 Millionen Produkte in 60 Ländern weltweit verkauft. 1990 eröffnete MAM eine Fabrik in Ungarn, seit 2002 betreibt der Babyartikelhersteller eine eigene Latexproduktion („Thaimed“) in Thailand.

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