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Lansinoh präsentiert neue Erkenntnisse zum Thema Stillen

Man könnte es als Beitrag zur Weltstillwoche bezeichnen: der Hersteller von Still- und Babyprodukten Lansinoh Laboratories Inc., hat eine Still-Studie durchgeführt und die Ergebnisse unlängst veröffentlicht.

Im Rahmen der großangelegten Studie wurden 1.044 Personen weltweit befragt. Zu den StudienteilnehmerInnen zählten KinderärztInnen, FrauenärztInnen, Hebammen, medizinisches Personal gynäkologischer Abteilungen sowie Stillberaterinnen aus Deutschland, Frankreich, England, den USA und Brasilien. Aus Deutschland haben 200 Personen an der Studie teilgenommen. Als Kernpunkt der Studie kristallisierte sich die Stillvorbereitung heraus. Frauen sollten noch vor der Geburt ausreichend über das Stillen, unterschiedliche Stillpositionen und mögliche Stillprobleme aufgeklärt werden. 73% aller StudienteilnehmerInnen gaben in diesem Zusammenhang an, dass eine qualifizierte Beratung noch vor der Geburt ansetzen sollte. Die Autoren der Studie wollen herausgefunden haben, dass Schwangere im letzten Schwangerschaftsdrittel besonders aufnahmebereit und offen für eine Stillberatung seien.

Ebenfalls interessierte man sich für die größten Hürden im Alltag einer stillenden Mutter. Auch hier sind die Ergebnisse nicht neu, sie unterstreichen aber dennoch wie wichtig es ist, dass frisch gebackene Mütter von Hebammen und/oder Stillberaterinnen unterstützt werden. Schmerzende Brustwarzen, fehlendes Wissen über unterschiedliche Stilltechniken und Stillhilfsmittel sowie Unsicherheit/Überforderung zählen zu den häufigsten Gründen für einen Stillabbruch.

Die Umfrage zum Thema Stillen wurde von Lansinoh Laboratories Inc., in Auftrag gegeben. Der Hersteller von Still- und Babyprodukten sowie von Zubehör für Kleinkindernährung gibt an, die Ergebnisse in die Produktentwicklung einfließen zu lassen. Lansinoh wurde 1984 in den USA gegründet und besitzt Niederlassungen in England, der Türkei, Deutschland sowie Frankreich.

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