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Medela Still- und Laktationssymposium 2016: Neue Erkenntnisse zur Muttermilch

Die Medela AG lud Mitte April 2016 zum 11. Still- und Laktationssymposium nach Berlin. Zahlreiche Experten und Expertinnen präsentierten dort Studien und neueste Erkenntnisse rund ums Stillen.

Zwei Tage lang diskutierten 400 TeilnehmerInnen aus 41 Ländern mit neun WissenschaftlerInnen aus 5 Ländern über positive Auswirkungen des Stillens und einen Paradigmenwechsel in der klinischen Praxis. Die erste Vortragsreihe widmete sich den Inhaltsstoffen der Muttermilch: ExpertInnen unterstrichen erneut die Vorteile des Stillens. Es begünstigt nicht nur die Mutter-Kind-Bindung, sondern in erster Linie auch die gesundheitliche Entwicklung der Kinder. Donna Geddes von der University of Western Australia (Perth) unterstrich die nachhaltigen Effekte: gestillte Kinder erkranken seltener an Übergewicht, Metabolischem Syndrom, an Allergien oder Diabetes mellitus. Lars Bode, University of California, San Diego, bestätigte außerdem, dass Babys, die gestillt werden, besser vor Infektionen (durch Bakterien, Pilze oder Parasiten) geschützt seien.

Im zweiten Vortragsblock befassten sich die ExpertInnen damit, wie sich diese neuen Erkenntnisse auf die medizinische Praxis auswirken. Insbesondere im Bereich der Neonatologie zeichnet sich ein Richtungswechsel ab. Thomas Kühn vom Perinatalzentrum des Vivantes Klinikums Neukölln, Berlin, bestätigte ein Umdenken. Die Versorgung mit Muttermilch wird mittlerweile auch für Hochrisikokinder als essentiell erachtet, da sie das Wachstum frühgeborener Babys längerfristig positiv beeinflusst.

Die Medela AG wurde 1961 im Kanton Zug in der Schweiz gegründet. Mittlerweile zählt sie 18 Tochtergesellschaften in Europa und Asien. Ihre beiden Geschäftsbereiche umfassen die Herstellung von Stillprodukten und Gesamtlösungen sowie die Entwicklung und Herstellung von medizinischen Vakuumtechnologielösungen.

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